Komplette Einkaufsliste für ein neues Café
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Für ein neues Café kann man leicht zu viel kaufen – und genauso leicht die kleinen Dinge vergessen, die den Service stoppen. Eine gute Einkaufsliste beginnt deshalb mit Karte und Workflow, nicht mit einem langen Produktkatalog.
1. Die Eröffnungskarte festlegen, bevor breit eingekauft wird
Definiert, welche heißen und kalten Getränke ihr wirklich zum Start anbietet. Jeder zusätzliche Drink kann neue Zutaten, Gläser, Behälter und Schulung verlangen. Unser Guide zum Aufbau einer Café-Getränkekarte hilft, das Sortiment operational zu halten.
2. Kaffee-, Chai- und Sirup-Zutaten
- Kaffee passend zum Brüh- und Espressokonzept
- Milch und relevante Pflanzendrinks
- Chai, falls auf der Karte
- Kakao und weitere Heißgetränke nach Bedarf
- Sirup in einem begrenzten Kernsortiment
Startet lieber mit wenigen starken Sorten als mit vielen langsamen SKU. Siehe unseren Guide zu den besten Sirupsorten für die Cafékarte.
3. Dosierung und Kleinteile
Kauft Messwerkzeuge, passende Pumpen, Löffel, Behälter, Thermometer und andere kleine Teile, die Rezepturen reproduzierbar machen. Kleine Tools kosten wenig, aber ihr Fehlen erzeugt schnell Inkonsistenz.
4. Gläser, Tassen und Take-away
Berechnet Bedarf anhand von Sitzplätzen, Peak, Spülzyklus und Karte. Nutzt möglichst wenige Glasfamilien, die mehrere Drinks abdecken. Unser Guide zu Gläsern für Restaurant und Bar hilft bei der Planung.
5. Blender und kalte Getränke
Wenn Frappé, Milkshake, Frozen Drinks oder andere gemixte Produkte angeboten werden, müssen Kapazität, Geräusch und Belastbarkeit zum Volumen passen. Lies unseren Guide zum professionellen Blender für Bar und Café.
6. Eis und Cold Station
Plant Eisleistung, Eisschaufeln, Behälter und Platz für Iced Drinks. Eine Sommerkarte kann den Eisbedarf gegenüber dem Winter deutlich verändern.
7. Stationen und Lager
Zeichnet den Workflow vor Eröffnung: Wo stehen Tassen, Chai, Sirup, Garnish, Blenderbehälter und Backup? Eine gute Station reduziert Wege und macht Nachfüllung einfach. Unser Guide zur Sirupstation hilft für diesen Bereich.
8. Reinigung und Lebensmittelsicherheit
Plant Reinigungsmittel und -werkzeuge, Kennzeichnung, Abfall, Umgang mit geöffneten Produkten und Routinen nach Herstellerangaben und geltenden Vorschriften. Einkauf ist erst vollständig, wenn Produkte sicher gelagert und gereinigt werden können.
9. Backup für servicekritische Kleinteile
Identifiziert günstige Teile, die den Betrieb stoppen können: zusätzliche Blenderbehälter, Messwerkzeuge, Pumpen, Kern-Gläser/Tassen und Zutaten für Topseller. Nicht alles braucht Reserve – aber ein günstiges Teil sollte nicht eine komplette Menükategorie stilllegen.
10. Eröffnungslager und Bestellpunkte festlegen
Trennt Eröffnungslager von normalem Betriebsbestand. Nach den ersten Wochen sollten Bestellungen mit POS-Daten angepasst werden. Für Sirup nutzt unseren Guide zum Siruplager im Café.
Neues Café oder größerer professioneller Einkauf?
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